Bausoftwarehäuser

Bausoftware, das sind heute meist Softwareinseln von diversen Anbietern. Die wichtigsten Kategorien sind CAAD, Statik, Bauphysik, AVA, Kalkulation und Baubetrieb sowie Warenwirtschaft.

Die Anwender kämpfen heute mit vielen Problemen:

Redundanz statt Verknüpfung

Viele Programmen bringen doppelte Funktionalitäten und Datenbestände mit. Projekte und Adressen werden in der AVA und im Sekretariat verwaltet.

Fehlende Schnittstellen und unzureichende Datenqualität:

Daten lassen sich nicht in der notwendigen Qualität im- und exportieren. Einmalig festgelegte Informationen gehen verloren und müssen manuell nachgepflegt werden; das führt zu Fehlern.

Benutzerunfreundlichkeit

Oft gibt es unzählige Funktionen, so dass Programme nur nach intensiver Schulung benutzbar sind und nur bei starker Spezialisierung effektiv mit ihnen gearbeitet werden kann.

Durchgängige Lösungen werden seit langem propagiert und schüren hohe Erwartungshaltungen bei den Nutzern. Diese könne zwar in naher Zukunft nicht eingelöst werden, aber neben der Verbessrung der Benutzerfreundlichkeit durch Reduktion auf das Wesentliche bietet das Internet neue interessante Möglichkeiten um Branchensoftware attraktiver zu machen:

AVA: Direkte Anbindung von Ausschreibungsplattformen und zentrale Verwaltung der Projekt-Metadaten sowie Onlinezugriff auf herstellerspezifische Auschreibungstexte

CAD: digitales Projekthandbuch mit projektspezifischen Vorlagen und Regeln zu Zeichnungsbenennung, Maßstäben und Layern

Kalkulation: herstellerspezifische Kalkulationsansätze via Internet, aktuelle Baupreise und elektronische Preisanfrage an den Handel.


 
 

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